Integrierte Systemarchitektur

Vereinfachte IT-Technologie für 2'500 Postautos

Die PostAuto Schweiz AG führt mit dem Projekt «ISA» eine neue, vereinfachte IT-Technologie für ihre rund 2'500 Postautos ein. Die Optonet liefert die Ethernet Switche zu diesem sehr interessanten Projekt. Die PostAuto Schweiz AG ist ein Konzernbereich der Schweizerischen Post und betreibt rund 2500 Postautos auf 869 Linien. Für einen pünktlichen und sicheren Betrieb der modernen motorisierten Postkutschen werden unterschiedliche IT-Dienste benötigt. In der Vergangenheit war die dafür benötigte IT-Systemlandschaft heterogen, da sie durch den Bestellerkanton festgelegt wurde. Die redundanten, properitären IT-Lösungen verursachten hohe Kosten bei Beschaffung, Betrieb und Unterhalt.

Projekt Integrierte Systemarchitetur

Mit dem Projekt Integrierte Systemarchitektur (ISA) sollen in den kommenden Jahren redundante Software und Hardware Lösungen eliminiert werden. Statt diesen werden gemeinsame Dienste wie Ortung, Kommunikation, Fahrzeugsignale und Systemmanagement für alle Fahrzeuganwendungen und für alle Fahrzeuge zur Verfügung gestellt. Bezüglich der Protokolle und der eingesetzten Hardware-Komponenten entschied sich die PostAuto für standardisierte Lösungen, um bezüglich des Herstellers unabhängig zu sein. Nach der Einführung der einheitlichen Lösung erwartet das Unternehmen eine Einsparung der Betriebskosten um 48 Prozent und eine Reduktion der Investitionen in die IT-Systeme von Neufahrzeugen von 42 Prozent.

Lösung

Im Ausschreibungsverfahren um die Lieferung, Konzeptionierung und Umsetzung des Projektes beteiligte sich die Optonet AG und setzte sich gegenüber der Konkurrenz durch. Für das Projekt liefert Optonet mehr als 3'000 Switches vom Typ Roqstar upgradable 8TP des Herstellers Tronteq. Ausschlaggebend für die Auswahl dieses Switches war zum einen, dass diese die E1 Zulassung für genehmigungspflichtige Bauteile an Kraftfahrzeugen besitzen. Diese Zulassungen beinhlten beispielsweise einen erweiterten Temperaturbereich zudem müssen sie hohe Anforderungen hinsichtlich Rütteln und Schütteln erfüllen. Weitere Anforderungen waren die einwandfreie Funktion trotz Unregelmäßigkeiten der Speisespannung sowie die in Fahrezugen bewährte M12 Anschlusstechnologie. Im Ausschreibungsverfahren überzeugte Optonet mit Tronteq Switches durch das wirtschaftlich günstigste Angebot. Hinzu kam, dass der angebotene Tronteq Switch als «unmanaged» Switch erworben werden kann, aber von seiner Hardware her als managed Switch vorbereitet ist. Für das upgrade auf einen managed Switch muss lediglich eine SW lizenziert und auf die Switche geladen werden. Dieses Konzept ist bisher einmalig und wurde seither auch von anderen Optonet Kunden gut angekommen. Desweiteren erhielt Optonet den Zuschlag für die logistische Abwicklung des Projektes sowie den Return Merchandize/ Material Authorization (RMA) Prozess, der Retouren personalisiert und mit einer technischen Qualitätskontrolle abwickelt.

Weitere Informationen auf www.post.ch

Bilder: PostAuto Schweiz AG und Tronteq